Gleisbau wie beim Vorbild
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Oberbau

Definition:
Als Oberbau bezeichnet man die Einheit von Gleisen, Weichen und Bettung. Der Oberbau ist die eigentliche Fahrbahn und ein Konstruktionsteil des Bahnkörpers.

Der Oberbau oder Gleiskörper einer Eisenbahnstrecke besteht aus dem Gleisbett und den darauf montierten Gleisen. Der Unterbau bildet eine feste Vorlage für die Konstruktion des Oberbaus, indem er Unebenheiten des Geländes ausgleicht.

Der Oberbau und insbesondere das Gleisbett dient der Aufnahme und Verteilung der Kräfte, die durch Masse, Beschleunigung und Geschwindigkeit der Schienenfahrzeuge entstehen.

Vom Aufbau und der Ausführung des Ober- und Unterbaus hängen maßgeblich die Höchstgeschwindigkeit einer Strecke und die mögliche Achslast der darauf verkehrenden Fahrzeuge ab.

bettung

Der Oberbau enthält zunächst ein Gleisbett, das in der Regel aus Schotter besteht. Auf diesen „Schotteroberbau“ werden in Querrichtung Schwellen gelegt, auf denen die Schienen befestigt werden. Die in der Regel aus Beton, aber oft noch aus Holz oder Stahl gefertigten Schwellen halten die Schienen im vorgesehenen Abstand, der so genannten Spurweite, zueinander und müssen bei endlos verschweissten Schienen auch die Längenausdehnungskräfte in den Unterbau ableiten. Auf den Schwellen werden die Schienen durch Befestigungsmittel, dem sogenannten Kleineisen, gehalten. Im einfachsten Falle sind dies in die Schwellen geschlagene Nägel, deren Köpfe über die Kante des Schienenfußes greifen; heute werden aber meist komplexe, genormte Systeme von Schrauben und Klemmen verwendet. Das in Deutschland gängigste ist auf Betonschwellen der Oberbau W, auf Holzschwellen eine Variante des Oberbaus K.

Das Schotterbett ist flexibel und hilft die Belastung gleichmäßig auf den Unterbau zu übertragen, lässt bei in Europa üblichen Niederschlagsmengen das Regenwasser durchsickern und leitet es in die entsprechenden Entwässerungsanlagen ab.

Das Gleisbett kann auch als sogenannte Feste Fahrbahn gefertigt werden, bei der die Schienen direkt auf einen aus Beton oder Asphalt bestehenden, festen Oberbau montiert werden. Diese Art Oberbau wird vor allem bei modernen Schnellfahr- und Hochgeschwindigkeitsstrecken verwendet, die dann allerdings als zusätzliches Oberbauelement eine Schallisolierung in Form von Isoliermatten benötigen.

Definition: Als Oberbau bezeichnet man die Einheit von Gleisen, Weichen und Bettung. Der Oberbau ist die eigentliche Fahrbahn und ein Konstruktionsteil des Bahnkörpers. Der Oberbau oder... mehr erfahren »
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Oberbau

Definition:
Als Oberbau bezeichnet man die Einheit von Gleisen, Weichen und Bettung. Der Oberbau ist die eigentliche Fahrbahn und ein Konstruktionsteil des Bahnkörpers.

Der Oberbau oder Gleiskörper einer Eisenbahnstrecke besteht aus dem Gleisbett und den darauf montierten Gleisen. Der Unterbau bildet eine feste Vorlage für die Konstruktion des Oberbaus, indem er Unebenheiten des Geländes ausgleicht.

Der Oberbau und insbesondere das Gleisbett dient der Aufnahme und Verteilung der Kräfte, die durch Masse, Beschleunigung und Geschwindigkeit der Schienenfahrzeuge entstehen.

Vom Aufbau und der Ausführung des Ober- und Unterbaus hängen maßgeblich die Höchstgeschwindigkeit einer Strecke und die mögliche Achslast der darauf verkehrenden Fahrzeuge ab.

bettung

Der Oberbau enthält zunächst ein Gleisbett, das in der Regel aus Schotter besteht. Auf diesen „Schotteroberbau“ werden in Querrichtung Schwellen gelegt, auf denen die Schienen befestigt werden. Die in der Regel aus Beton, aber oft noch aus Holz oder Stahl gefertigten Schwellen halten die Schienen im vorgesehenen Abstand, der so genannten Spurweite, zueinander und müssen bei endlos verschweissten Schienen auch die Längenausdehnungskräfte in den Unterbau ableiten. Auf den Schwellen werden die Schienen durch Befestigungsmittel, dem sogenannten Kleineisen, gehalten. Im einfachsten Falle sind dies in die Schwellen geschlagene Nägel, deren Köpfe über die Kante des Schienenfußes greifen; heute werden aber meist komplexe, genormte Systeme von Schrauben und Klemmen verwendet. Das in Deutschland gängigste ist auf Betonschwellen der Oberbau W, auf Holzschwellen eine Variante des Oberbaus K.

Das Schotterbett ist flexibel und hilft die Belastung gleichmäßig auf den Unterbau zu übertragen, lässt bei in Europa üblichen Niederschlagsmengen das Regenwasser durchsickern und leitet es in die entsprechenden Entwässerungsanlagen ab.

Das Gleisbett kann auch als sogenannte Feste Fahrbahn gefertigt werden, bei der die Schienen direkt auf einen aus Beton oder Asphalt bestehenden, festen Oberbau montiert werden. Diese Art Oberbau wird vor allem bei modernen Schnellfahr- und Hochgeschwindigkeitsstrecken verwendet, die dann allerdings als zusätzliches Oberbauelement eine Schallisolierung in Form von Isoliermatten benötigen.

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